Wir ersuchen sie ja auch immer wieder unsere Idee weiterzuerzählen. Denn unsere BEG ist ein wenig innovativer. Wenn sie dies per email machen, können sie gerne unseren aktuellen Folder anhängen. Sie finden ihm hier: Folder_BEG
Wir ersuchen sie ja auch immer wieder unsere Idee weiterzuerzählen. Denn unsere BEG ist ein wenig innovativer. Wenn sie dies per email machen, können sie gerne unseren aktuellen Folder anhängen.
Am 11.&12.Oktober 2024 waren wir bei der Autoschau Baden und durften uns dort zwischen den neuesten E-Autos aufstellen.
E-Autos und Wärmepumpen sind in aller Munde, aber woher kommt leistbarer und vor allem grüner Strom?
Wir konnten Lösungen zu diesem Thema beitragen und auch einige neue Mitglieder gewinnen. :-)
Auch im Mai 2025 waren wir wieder bei der Autoschau in Baden.
Aufmerksame haben sicher bemerkt, dass wir uns nun auch schon eine Beachflag geleistet haben ;-)
Neben den Neuen Renault R4 und R5 haben wir uns wieder zum Thema postiioniert. Diese beiden Autos unterstützen bereits V2L und sind schon für V2H vorbereitet. Spätestens wenn dann auch diese Funktionen zulässig sind und V2G folgt, ergeben sich auch für uns neue Möglichkeiten.
Es bleibt spannend.
Am 24.&25.Mai 2024 fand in Baden das Nachhaltigkeitsfestival Plant Care statt. Wir haben dort unsere BEG mit einem bescheidenen Tisch, aber großen Plakat und unseren Foldern präsentiert.
Das Interesse war enorm und wir konnten sehr viele interessante Gespräche führen und einiges zur Aufklärung beitragen.
Obwohl es viel Zeit kostet, sind wir nun entschlossen an vielen solcher Veranstaltungen teilzunehmen.
Egal mit wem wir gesprochen haben - unter dem Strich bleibt bei den Besuchern eigentlich immer die Erkenntnis , dass es nur Vorteile hat Mitglied bei der BEG Baden zu sein.
Die Planetcare 2025 fand dieses Mal auch im Kurpark statt. Wie man sieht, haben wir unseren Stand nun auch um einen Sonnenschirm erweitert ;-)
Bei sehr schönem Wetter war der Andrang nicht so enorm, aber wir konnten einige neue Mitglieder kennenlernen.
Sollten sie eine Veranstaltung kennen, wissen oder planen bei der wir dazupassen, freuen wir uns auf eine Nachricht.
Am 20.9.24 wurde eine neue Tarifstruktur beschlossen.
Ausgangslage:
- Aufgrund der Umsatzsteuerpflicht unseres Vereins, sind für die Servicegebühr auch 20% MwSt zu verrechnen. Gerade bei den Einspeisetarifen - die netto abgerechnet werden - hat sich dadurch
ein Nachteil für die Mitglieder ergeben.
- Die Servicegebühr hat insbesondere die Abnahmetarife erhöht, sie trägt zu Missverständnissen bei und sie ist nicht mehr marktkonform.
- Es ist ein günstigerer Strombezugspreis als am freien Markt für die Mitglieder anzustreben.
- Um die hohe Abnahmequote des erzeugten Stroms zu halten, muss bei der Aufnahme von Großkunden oft auf die Marktpreissituation eingegegangen werden.
- Die Abnahme des von den Mitgliedern erzeugten Stroms muss weiterhin einen hohen Prozentsatz ausweisen, um einen weiterhin großen Vorteil bei der Teilnahme an der BEG zu haben.
Beschlüsse:
Jul.24:
- Die Servicegebühr wird gestrichen.
- Die Einspeisegebühr richtet sich ab sofort am Referenzmarktpreis aus und wurde für Q4/24 mit 8,90 Cent deutlich über der Day.Ahead-Base (8,51Cent) und noch deutlicher über den Referenzmarktwert für PV-Anlagen (5,75 Cent) festgelegt.
- Der Verbrauchspreis wurde auf 11,60 Cent festgelegt und liegt daher - nachdem die Servicegebühr wegfällt - um 0,5 Cent günstiger als Q3/24
- Die Preise für reine Einspeiser orientieren sich an der Day Ahead Base
- Das schnelle Wachstum und die sehr guten Deckungszahlen sollen damit weiter forciert werden.
Für spätestens Ende des Jahre ist eine Evaluierung vorgesehen. Diese wird aber zusätzlich jedes Monat begleitet.
Jan. 25:
Am 3.1.25 wurde die Umstellung der Tarife auf "in Nachhinein" beschlossen um besser auf die Marktpreise einzugehen.
Diese Tarife werden immer in den ersten 2-3 Tagen des Folgemonats für das Vormonat festgelegt.
Die Einspeisevergütung richtet sich nach dem ÖMAG-Marktpreis. Der Verbrauchstarif liegt in einem Bereich von 2,5 - 3 Cent über den Einspeisetarifen.
Mär. 25:
Aufgrund der Umstellung auf das neue EDA-Portal werden von den Energiegemeinschaften eine Servicegebühr von € 1.- pro Monat und Zählpunkt und eine Monatspauschale eingehoben. Die Pauschale trägt der Verein aus seinen Mitgliedsbeiträgen. Die Kosten pro Zählpunkt werden wir versuchen einerseits durch eine kleine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages bei zwei Zählpunkten und durch die Differenz zwischen Einspeise und Verbrauchspreis zu kompensieren.
Die Kosten werden wir Mitte des Jahres evaluieren, um festzustellen, ob sich dies auch ausgeht.
Durch das neue EDA-Portal werden neue Möglichkeiten für unseren Verein bestehen um die Abdeckung noch besser zu gestalten und Ersparnisse bei den Netzgebühren umzusetzen.
Durch die Umsetzung der 3. Novelle der EMD-Richtlinie wird die Netzgebühr auch bei BEG gesenkt werden. Um Gleichstellung zu erreichen, wird die E-Abgabe und die Abgabe für erneuerbare Energien beim Bezug von der BEG gestrichen.
Wir rechnen in den nächsten Monaten mit dieser Ersparnis bei den Netzgebühren und werden die Mitglieder am laufenden halten.
Dazu das Schreiben der Referentin der Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften im Klima- und Energiefonds:
Dez. 25: Aufgrund des neuen EIWG und den neuen Möglichkeiten bereiten wir uns vor. Es gilt auch Investitionen (Speicher, usw.) zu überlegen. Weiters wird zur Kontrolle und richtigen Abrechnung auf bilanzierend umgestellt und eine Steuerberatungskanzlei beigezogen. Für die doppelte Buchhaltung wird ein neues System eingesetzt. Die Statuten wurden hinsichtlich Rechnungsprüfung und Investitionsmöglichkeit dementsprechend angepasst.
Die Kosten bezgl. der EDA-Umstellung (Mär. 25) wurden evaluiert und wir haben vom EDA-System auf eine direkte Schnittstelle umgestellt. Die Jahresgebühr für den Verein sowie die Kosten der
Buchhaltung trägt dieser derzeit aus den Mitgliedsbeiträgen. Es ist also vorerst keine Anpassung (Erhöhung) notwendig und geplant.
Es wurde eine eigene mailbox für die BEG errichtet und die Fakturierung auf ein neues System umgestellt. Dadurch gibt es nun eine eindeutige Kommunikation und auch die Abrechnung bietet nun
bessere Möglichkeiten.
SNAP und reduzierter Netzbezug (Nahbereich):
SNAP – der Sommer-Nieder-Arbeitspreis
Wer auch immer diese Abkürzung erfunden hat, er wird wohl nicht den Nobelpreis dafür bekommen 😉
Beschlossen wurde – und das ist nun eher für die Verbraucher interessant – eine Reduktion der Netzgebühren für BEG´s im Zeitraum vom 1.April bis zum 30.Septmeber in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.
Darunter fallen alle Energiemengen auf Netzebene 7 die keiner erneuerbaren Energiegemeinschaft zugeordnet sind. Sie gelten also sehr wohl für die Energie, die sie über unsere BEG Baden beziehen!
Die erneuerbaren wurden ausgeschlossen, da sie ohnehin schon einen kleinen Netzvorteil haben, da sie sich auf Netzebene 3-6 (lokal und regional) befinden.
Am Beispiel der Wiener Netze wird der Preis für die Netznutzung von 4,21 auf 3,37 Cent – also um 20% reduziert! (Siehe Infoblatt im Anhang)
Hier der Text aus dem Gesetz:
Nahebereich bei BEG
Bürgerenergiegemeinschaften können zukünftig auch in den Nahebereichen (wie lokal und regional) gemeinsam Energie nutzen und somit die reduzierten Netzentgelte geltend machen. Damit kommt auch bei unserer BEG der reduzierte Netztarif (wie bei Erneuerbaren Energiegemeinschaften) in Anwendung. Damit reduziert sich (je nach Netzebene – siehe Anhang) das Netzentgelt deutlich.
Die genauen Werte und Daten folgen noch. Dazu die offizielle Info:
Die Umsetzung ist für den Sommer 2026 vorgesehen – bis dahin legt die E-Control die Werte auch fest.
Für beide Neuigkeiten sind Anpassungen notwendig. Erstens müssen die Netzbetreiber ab dann messtechnisch eindeutige Daten (keine errechneten Werte) liefern und zweitens müssen diese dann der Netzebene zugeordnet werden.
Der Sommer 2026 ist ein ambitionierter Zeitrahmen, wenn man das Tempo der Netzbetreiber kennt 😉 aber es ist beschlossen und der eine oder andere Mitarbeiter dort wird (muss) das schon schaffen.
Mit dieser Umstellung sind auch noch einige andere Neuigkeiten verbunden, die Sie jetzt unmittelbar nicht betreffen, aber große Auswirkungen haben. (Messkonzepte Energiespeicher, Entfall der Verfügungsgewalt, Marktprämien für Anlagen die an BEG liefern, usw.)
Wir werden sehen und ich halte Sie natürlich am Laufenden!
Ein wichtiger Vorteil einer BEG - sie orientiert sich nicht an den Börsepreisen!
Daher sind die Schwankungen eher gering und die Planbarkeit größer. Während in den letzten 10 Monaten die Preise an der Börse und bei der ÖMAG um ca. 40% geschwankt sind, haben wir nur
Korrekturen in einem Bereich von ca. 10% vorgenommen.
Das bedeutet - konstant hohe Einspeisevergütungen und niedrige Strombezugspreise!